Das richtige Essen für gesunde Haut

Unsere Ernährung hat entscheidenden Einfluss auf unser Äußeres. Die Dermatologin Yael Adler erklärt, welche Speisen zu einem attraktiven Erscheinungsbild beitragen. Und worauf wir besser verzichten sollten
Buddha Bowl

Die richtige Ernährung für gesunde Haut? Möglichst naturbelassen, pflanzenbetont und viel Rohkost

GEO WISSEN: Frau Dr. Adler, wie wirkt sich all das, was ich esse, auf meine Haut aus?

Dr. Yael Adler: Da sich die äußere Hautschicht, die Epidermis, im Laufe eines Monats komplett erneuert, braucht sie dafür Baumaterial und Energie – und genau das stellt unsere Ernährung bereit.

Welche Substanzen braucht die Haut dafür?

Das sind zum einen die Makronährstoffe. Dazu zählen Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate, einschließlich Zucker. Ein Käsebrot zum Beispiel wird im Darm genau in diese kleinsten Bestandteile zerlegt, in Eiweiß-, Fettund Zuckermoleküle. Die gelangen über die Blutbahn in die Haut und werden dort unter anderem zu Bindegewebe verknüpft, das die Körperhülle straff hält; oder zu Zellen der Oberhaut, die uns vor Reizen aller Art schützt. Auch der Hauttalg und die sogenannten Barrierelipide, die unsere Körperoberfläche wasserabweisend machen und geschmeidig pflegen, bestehen aus Fett.

 An Zucker und Fett mangelt es unserer Ernährung in der Regel nicht, wir nehmen zumeist eher zu viel davon zu uns.

Entscheidend ist nicht nur die Menge, sondern auch, in welcher Form wir diese Makronährstoffe aufnehmen. Essen wir beispielsweise schnell verdauliche Kohlenhydrate – wie sie in Süßigkeiten und Limonaden, Weißmehlprodukten und Fast Food vorkommen –, schnellt der Blutzuckerspiegel nach oben. Der Körper schüttet daraufhin Insulin aus, das dafür sorgt, dass Zucker aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen wird.

Und das ist schlecht für die Haut?

Ja, denn Insulin und der im Körper zusätzlich ansteigende „Insulin-likegrowth- Faktor“ regen zugleich das Zellwachstum an. Die Folge: Talgdrüsen werden übergroß, Akne entsteht, zunehmend auch bei Erwachsenen. Der Zucker lagert sich an das Erbgut, Eiweiße und Fette an, verursacht Entzündungen und beschleunigt die Alterung der Haut und anderer Gewebe.

GEO Wissen Gesundheit Nr. 6 - unsere Haut

 

Also möglichst auf Kohlenhydrate verzichten?

Wer Hautprobleme hat, für den kann es sinnvoll sein, sie eine Weile ganz wegzulassen oder sie zumindest drastisch zu reduzieren – ganz besonders die industriell verarbeiteten raffinierten Mehle und Zucker – und zu schauen, ob sich das Hautbild bessert. Auch ansonsten gilt: Wer Kohlenhydrate zu sich nehmen will, sollte dies in Maßen tun – und sie vor allem in ihrer komplexen Version verzehren, die den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt. Das gilt zum Beispiel für Vollkorn, Pellkartoffeln, Gemüse und Obst.

Gibt es beim Fett ähnliche Qualitätsunterschiede?

Sogenannte Transfette, die entstehen, wenn Fett industriell gehärtet wird, greifen die Zellen an, beschleunigen die Hautalterung und fördern Akne. Sie kommen hierzulande beispielsweise in Fast Food und Fertignahrung vor, bilden sich aber auch beim Braten, wenn es raucht und Pflanzenöl über seinen Rauchpunkt erhitzt wird. In den USA sind künstliche Transfette bereits verboten. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren dagegen schützen das Erbgut und verlangsamen so die Hautalterung. Der Körper braucht sie außerdem als Baustoff für neue Hautzellen und zum Aufbau von Botenstoffen, die Entzündungen beeinflussen. Einige dieser Fettsäuren sind essenziell: Das heißt, wir können sie nicht selber produzieren, sondern müssen sie mit der Nahrung aufnehmen.

Was muss ich essen, um möglichst viele dieser gesunden Fettsäuren zu bekommen?

Vor allem Pflanzliches und Meereskost. Zum Beispiel Avocado, Nüsse, Saaten, bestimmte Seefische, Fischöl, Algenöl, Hanfsamenöl, Walnussöl und Leinöl. Diese Lebensmittel sorgen zudem für ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren.

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Was als kleiner Trend begann, ist heute für viele eine Beauty-Philosophie: Mineral Make-up. Warum die auf Basis von Mineralien hergestellte Kosmetik so gut zur Haut ist.

Tolle Deckkraft, doch ganz natürlich dabei: Mineral Make-ups als Grundierungen, Lidschatten und Rouge

Was können die neuen Mineral-Make-ups? Die Grundierungen sollen den Teint besonders ebenmäßig machen und dabei ganz natürlich wirken, sehr verträglich sein und vor UV-Strahlung schützen. Glatter wirkt die Haut hauptsächlich durch den Inhaltsstoff Titandioxid: Das fein gemahlene Mikropigment deckt und gibt der Haut einen zarten Schimmer, der kleine Fältchen einfach wegspiegelt. Je öfter und stärker der Make-up-Puder aufgetragen wird, desto gleichmäßiger erscheint der Teint. Im Unterschied zu flüssigen oder cremigen Grundierungen und Kompakt-Make-ups setzen sich die Puderpartikel selbst nach Stunden nicht in den Poren ab.

Dass sich die feinen Pigmente nicht absetzen, ist auch bei der Verwendung von Lidschatten und Rouge ein großer Vorteil. Tipps zur Anwendung eines Mineral-Eyeshadows: Wenn man leuchtende Farbe möchte – feucht aufgetragen verstärken die Mineral-Lidschatten ihre Intensität. Bei Rouge gilt allerdings Sparsamkeit: Pulverförmiges Mineral-Rouge ist sehr konzentriert und sollte daher nur leicht aufgestäubt werden. Das klappt am besten mit einem etwas härteren Puderpinsel. Und auch die Haut profitiert von den mineralischen Texturen: entzündungshemmend wirkende Inhaltsstoffe wie Magnesium und Zinkoxid besänftigen sensible und zu Unreinheiten neigende Haut. Gleichzeitig schützt das Wirkstoff-Duo Zinkoxid und Titandioxid, das ohnehin in vielen UV-Produkten steckt, vor Sonne. Einmal Mineral-Make-up überpinseln entspricht etwa einem Lichtschutzfaktor 4; das ist schon mal eine gute Schutzbasis, allerdings keinesfalls ein zuverlässiger Ersatz für eine Sonnencreme.

Einige Hersteller werben außerdem mit dem Zusatz “talkumfrei”. Was hat das zu bedeuten? Talkum, neben Kaolin (weiße Tonerde) ein Puderbasisstoff, besteht aus feinst vermahlenem Gestein, das in Verdacht steht, kleine Fasern zu enthalten, die dem krebserregenden Asbest sehr ähnlich sind. Birgit Huber vom IKW (Industrieverband Körperpflege und Waschmittel) beruhigt: “Es gibt verschiedene Arten von Talkum. Für Pflege- und Schminkprodukte gilt die Kosmetikverordnung. Und die besagt ausdrücklich, dass nur unbedenkliches Talkum zur Verwendung von Kosmetika eingesetzt werden darf.”

Wie trägt man Mineral-Make-ups richtig auf?

Schütten Sie etwas Puder in den Deckel, dann den Pinsel einstippen, Überschuss auf dem Handrücken abklopfen. Von der Stirn über die Wangen zum Kinn, von außen zur Gesichtsmitte arbeiten. Ohne viel Druck und in kreisenden Bewegungen, so können sich die Partikel gut auf die Haut legen. Speziell bei den Lidschatten können Sie die Puder auch feucht auftragen oder mit dem Finger, sie decken dann sofort sehr intensiv. Die Concealer-Puder lassen – wie ein flüssiger Concealer – auch Schatten und rote Äderchen verschwinden. Damit die zarte Haut um die Augen nicht so strapaziert wird, die Concealer-Puder ebenso wie die Mineral-Lidschatten in kurzen Streichbewegungen auf die Haut bringen, am besten mit einem festen halbrunden Lidschattenpinsel. Noch ein Tipp: Entweder zwei Pinsel zum Wechseln anschaffen oder den Pinsel regelmäßig mit mildem Shampoo auswaschen und möglichst so an der Luft trocknen lassen, dass das Wasser nicht in den Quast läuft.

Pflege mit Mineralien strafft und bindet Feuchtigkeit…

Sie sind die Basis unserer Gesundheit: Ohne Mineralstoffe würde sich weder unsere Haut erneuern noch der Fettstoffwechsel funktionieren oder eine Wunde heilen. Und wiir müssen ständig für Nachschub von außen sorgen, denn unser Organismus selbst kann keine Mineralstoffe produzieren, zudem nimmt sein Bedarf mit fortschreitendem Alter zu. Mittlerweile reichern auch die Kosmetikfirmen ihre Produkte mit den Schönmachern aus dem Erdreich an, zum Beispiel mit straffendem Magnesium, festigendem Silizium, entzündungshemmendem Zink, feuchtigkeitsbindendem Kalzium oder vitalisierendem Turmalin. Und dabei scheuen die Hersteller keine Mühe, was Suche und Forschung angeht: Giorgio Armani beispielsweise wählte für seine neue Luxuscreme das seltene Lavagestein der italienischen Mittelmeerinsel Pantelleria; der schwarze Obsidian ist reich an Silizium, Eisen und Kalzium – weltweit gibt es nur wenige Vulkane, die das Gestein in dieser Zusammensetzung produzieren.

… und hilft auch bei unreiner und empfindlicher Haut

Während in Deutschland Mineralien erst seit einigen Jahren genau erforscht werden, nutzte man ihre positiven Eigenschaften im Orient bereits vor Jahrhunderten. So wurde z. B. Lavaerde aus dem marokkanischen Atlasgebirge in der Sonne getrocknet, anschließend gemahlen und mit Wasser angemischt auf dem Körper verteilt. Das Tonmineral saugt Schmutz- und Fettpartikel wie ein Löschblatt auf und enthält jede Menge pflegende Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium und Silizium. Heute entdecken viele Frauen dieses Reinigungsritual wieder, denn es ist perfekt für empfindliche Haut: Die Tonerde enthält keine Konservierungs- oder Duftstoffe, wirkt Unreinheiten entgegen und trocknet nicht aus. Einziger Unterschied zu früher: Es gibt sie schon fertig angerührt in der Tube. Für reine Haut: “Rhassoul Mineral Washcreme” von Alva; “Lavaerde Waschcreme” von Logona.

Und mittlerweile stecken die Urgesteine auch in Haarpflegeprodukten: Sie beruhigen die Kopfhaut, bringen das Haar zum Glänzen und sollen in speziellen Lotionen oder Nahrungsergänzungsmitteln sogar sein Wachstum beschleunigen. Zu den wichtigsten Haarschönmachern zählen Kupfer, Zink und Magnesium. Übrigens: Mineralien/Mineralstoffe – wo ist der Unterschied? In der Kosmetik werden die Begriffe Mineralien und Mineralstoffe häufig alternativ verwendet. Streng genommen sind Mineralien nur die festen Bestandteile der Erdkruste. Stecken sie in gelöster Form in Cremes oder werden sie über die Nahrung aufgenommen, spricht man von Mineralstoffen oder Spurenelementen.

10 Tipps, wie Aloe vera uns schöner macht

Aloe vera gilt als Königin der Heilpflanzen und das seit mehr als 6000 Jahren. Eine ihrer wichtigsten Leistungen ist ihre entgiftende Eigenschaft. Sie bietet unserem Organismus, in einer Welt voller Giftstoffe einen Schutz von innen und stärkt unser Immunsystem. Mit einer Vielzahl lebenswichtiger Wirkstoffe, wie Vitaminen, Enzymen und Mineralien sorgt sie außerdem für mehr Vitalität. Aber nicht nur gesund macht die Pflanze, sondern auch schön! Nofretete und Cleopatra sollen die Pflanze als Schönheitsmittel verwendet haben – für Haut und Haare. Viele kosmetische Produkte enthalten heute Aloe vera, jedoch ist das wirksamste Heilmittel der Pflanze immer noch das frische Gel, das im inneren der Blätter steckt.

Warum es sich lohnt in eine Aloe vera Pflanze zu investieren und wie vielseitig ihre Anwendungsmöglichkeiten sind, verraten wir euch heute.

1. Als Gesichtsmaske: Aloe vera bringt die Haut zum Strahlen. Was ihr für eine Gesichtsmaske aus dem frischen Gel der Pflanze benötigt: Ein kleines Stück der Pflanze aufschneiden und das innere des Blattes (das Gel) sanft auf die gereinigte Haut auftragen. 20 Minuten einwirken lassen und anschließend mit lauwarmen Wasser oder einem Waschlappen entfernen. Das enthaltene Gykoproteine spendet der Haut Feuchtigkeit und hinterlässt sie weicher, straffer und reiner. Die Maske eignet sich besonders bei gereizter, trockner und empfindlicher Haut.

2. Als Peeling: Die feuchtigkeitsspendende Eigenschaft der Aloe vera sorgt dafür, dass die Haut beim peelen nicht gereizt wird. Für das Peeling: Das Gel der Pflanze mit etwas Zucker oder Meersalz vermischen, auf die feuchte Haut sanft einmassieren und mit lauwarmen Wasser abwaschen.

3. Bei Sonnenbrand: Seit Jahrtausenden ist Aloe vera fester Bestandteil der Naturapotheke in Mittelamerika und Indien. Mit dem frischen Gel behandeln die Menschen dort effektiv Sonnenbrände und Brandwunden. Die kühlende und entzündungshemmende Eigenschaft wirkt als Soforthilfe – mehrmals täglich die betroffene Stelle mit dem Gel eincremen, bis die Haut sich wieder beruhigt hat.

4. Bei Insektenstichen: Wie auch beim Sonnenbrand hilft das Gel die Haut nach Insektenstichen zu beruhigen und wirkt entzündungshemmend.

5. Als Nahrungsergänzung: Aloe vera gehört durch seine Vielzahl an wichtigen Nähr- und Vitalstoffen ganz klar in die Kategorie der Superfoods. Die Heilpflanze enthält vielen Vitamin A, C, E und B sowie wichtige Mineralstoffe, wozu Kalzium, Magnesium und Eisen gehören. Die gut geschützten Wirkstoffe der Pflanze liegen im Blattinneren, eingebettet in dem Gel. Der wichtigste Wirkstoff ist das Polysaccharid Acemannan: Ein lebensnotwendiges Kohlenhydrat, welches der menschliche Körper nach der Pubertät selbst nicht mehr herstellen kann und somit über die Nahrung aufgenommen werden muss. Der aktive Wirkstoff stärkt den Organismus gegen Parasiten wie Pilze, Bakterien sowie Viren und wirkt immunstärkend. Bei der Dosierung gilt Qualität vor Quantität! Eine kleine Menge, in Form von Aloe vera (Direkt-) Saft oder ein Stück des Gels in einem (grünen) Smoothie gemixt deckt den täglichen Bedarf von Aloe vera.

6. Bei Erklätungen: Aloe vera eignet sich als Hausmittel bei Erkältungen, in Form eines Dampfbads. Dafür ein kleines Stück Aloe vera in Wasser aufkochen und den Dampf inhalieren. Der Dampf wirkt beruhigend auf Körper und Geist und hat eine schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung. Die Behandlung soll bei Schnupfen und Heiserkeit helfen.

7. Bei Hautunreinheiten: In wissenschaftlichen Studien wurde bewiesen, dass Aloe vera bei der Behandlung von Akne und Neurodermitis helfen kann. Die antibakterielle und beruhigende Wirkung ist ein günstiges Hausmittel bei Hautirritationen und Pickeln. Die betroffenen Stellen mit dem Gel der Pflanze behandeln und über Nacht einwirken lassen.

8. Gegen Hornhaut: Das Gel der Aloe vera soll gegen Hornhaut (an den Füßen) und bei besonders trockenen Hautstellen, zum Beispiel an Ellbogen und Knien helfen. Dafür die betroffenen Stellen täglich mit dem Gel eincremen.

9. Als Haarkur: Aloe vera soll trockenes und sprödes Haar wieder zu Glanz verhelfen. Für gesundes Haar: Nach der Haarwäsche das Gel in die noch feuchten Haarspitzen einmassieren. Ein Ausspülen ist nicht nötig! Oder als intensive Haarmaske (einmal wöchentlich): Das Gel in das gesamte (trockene) Haar einmassieren, anschließend die Haare in ein Handtuch wickeln. Für maximale Wirkkraft, über Nacht einwirken lassen und am Morgen die Haare wie gewohnt waschen.

10. Als Darmsanierung: Aloe vera hilft die Darmflora, unser stärkstes und wichtigstes Abwehrorgan, zu regenerieren. Eine gesunde Darmflora ist wichtig für das Immunsystem, ein schönes Hautbild und das Wohlbefinden. Die Pflanze wirkt durch das enthaltene Anthracenderivate verdauungsfördernd. Dieser führt zu einer vermehrten Ansammlung von Wasser im Darm, das den Fülldruck erhöht und so die Darmfähigkeit anregt. Dies soll bei Verstopfung und Blähungen helfen. Auch hier gilt, eine kleine Dosis kann große Wirkungen haben. Da Aloe vera eine stark abführende Wirkung haben kann, sollte es nur in kleinen Mengen eingenommen werden. Außerdem sollte die Behandlung nicht länger als zwei Wochen andauern und vorher mit einem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden.

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Lohnt sich Mineral Make-up

Stellst du dir auch die Frage „Lohnt sich Mineralisches Make-up?“ Dann bist du hier genau richtig.

Man hört und liest immer wieder, dass Mineral Make-Up gut für die Haut und auch besser als herkömmliche Make-up-Produkte sein soll.

In diesem Beitrag klären wir die wichtigsten Fragen zum Thema „Mineral Make-up“ und fassen die wichtigsten Vor- und Nachteile zusammen.

Wir würden uns sehr über Eure Kommentare freuen, vor allem wenn ihr bereits selbst Erfahrungen mit mineralischen Kosmetikprodukten sammeln konntet!

 

WAS IST MINERAL MAKE-UP?

Mineral Makeup Eigenschaften

Diese Frage lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Denn es gibt keine genaue Definition zu diesem Begriff.

Außerdem enthält so gut wie jedes Make-up Mineralien und könnte trotz ihres geringen Anteils als mineralisches Make-up bezeichnet werden.

Insofern ist nicht jedes Make-Up, das mit „mineralisch“ betitelt ist, auch tatsächlich Mineral Make-Up.

Marken wie Maybelline oder L’Oréal stellen auch vermeintlich mineralische Abdeckprodukte her, verwenden jedoch trotzdem immer noch Chemikalien, Konservierungsstoffe oder andere Inhaltsstoffe, die in mineralischem Make-Up eigentlich nichts verloren haben.

Wenn man es aber genauer nimmt, dann sollte Mineral Make-up zu 100% aus Mineralien wie beispielsweise Glimmerschiefer, Eisenoxid oder Zinkoxid und frei von Silikonen, Paraffinen oder Konservierungsmitteln sein.

Einige Hersteller nehmen das wie gesagt, nicht ganz so ernst. Dadurch kommt es leider relativ oft vor, dass herkömmliches Make-up als mineralisches Make-up bezeichnet wird.

Oft werden Produkte zudem mit den Worten „aus der Natur“ oder „natürliche Schönheit“ betitelt, doch auch das ist irreführend. Denn diese Bezeichnungen sind kein verlässlicher Hinweis darauf, dass die Inhaltsstoffe tatsächlich natürlichen Ursprungs sind.

Deshalb sollte man sich von den Werbeaussagen nicht täuschen lassen und stattdessen die INCI-Liste des Produkts genauer auf die jeweiligen Inhaltsstoffe überprüfen.

 

BESTE MINERAL MAKE-UP PRODUKTE – MEINE EMPFEHLUNGEN

Nachfolgend stelle ich 3 mineralische Abdeckprodukte vor, die aus natürlichen Mineralien bestehen und frei von zweifelhaften Substanzen sind. Gleichzeitig verrate ich dir, welche von diesen 3 Produkten am besten zu deinem Hauttyp passen.

HAUTTYP #1: HAUTUNREINHEITEN UND AKNE

Mineral Make-up für Akne

Mineral Make-up von Gaya Cosmetics

Lohnt sich Mineral Make-up bei Akne? Ja, vor allem wenn es den Inhaltsstoff Zinkoxid enthält und frei von Mineralöl ist wie das Mineralpuder von Gaya Cosmetics.

Es handelt sich hierbei um ein mineralisches Make-up, das eigentlich 4 Funktionen innehat: Foundation, Concealer, Puder und Sonnenschutz.

Dieses Mineral Make-up ist in 10 Farben verfügbar, sodass für jeden Hauttyp etwas dabei sein dürfte. Außerdem kannst du die Farben miteinander kombinieren bzw. vermischen. Auf diese Weise kreierst du eine neue Farbe, die genau auf deinen Hautton angepasst ist.

Arbeitest du gleichzeitig mit einem dunkleren und einem helleren Makeup-Ton, kannst du zudem deine Gesichtskonturen bewusst hervorheben.

Neben der großen Farbauswahl hast du bei diesem Make-up reine Mineralien ohne unnötige Chemikalien, Konservierungsstoffe oder andere künstliche Inhaltsstoffe.

Da man bei der Herstellung des Produkts auf Talk und Mineralölderivate verzichtet hat, werden die Poren nicht verstopft und die Haut kann wie gewohnt atmen.

Die darin enthaltenen Stoffe Zinkoxid und Eisenoxid haben zudem einen antibakteriellen Effekt. Deshalb lohnt sich dieses mineralische Abdeckprodukt auch bei Akne und unreiner Haut.

HAUTTYP #2: EMPFINDLICHE HAUT

Mineral Make-up für empfindliche Haut

Age Attraction Mineral Make-up

Lohnt sich Mineralisches Make-up bei empfindlicher Haut? Ja, auch in diesem Fall können mineralbasierte Produkte gut geeignet sein.

Wenn du eine empfindliche Haut hast, die öfter zu Irritationen neigt, dann lohnt sich für dich das mineralische Make-up von Age Attraction. Es handelt sich hierbei um ein Mineralpuder, das die Haut durch die Stoffe Titanum Dioxid und Zink Oxyd gegen die UV-Strahlen schützt.

Die mikropulverisierten Mineralien geben der Haut ein seidiges Gefühl und sorgen für ein ebenmäßiges Erscheinungsbild. Das Puder ist zudem frei von Konservierungsstoffen und anderen hautbelastenden Stoffen.

Außerdem lässt dieses Mineralpuder die Haut sowohl bei Tageslicht als bei künstlichem Licht sehr natürlich erscheinen.

Das Produkt ist sehr ergiebig und reicht für lange Zeit aus. Bei der Farbauswahl würde ich empfehlen, einen Ton heller zu nehmen, da die Farben generell etwas dunkler ausfallen als auf dem Bild des Herstellers dargestellt.

Wer viel Wert auf die Verpackung legt, wird bei diesem Puder gut bedient. Die Dose mit den schönen Perlen ist ein toller Blickfänger im Bad und macht auch als Geschenk einen hochwertigen Eindruck.

HAUTTYP #3: TROCKENE HAUT

Mineral Make-up für trockene Haut

Artdeco Hydra Mineral Foundation

Lohnt sich Mineral Make-up für trockene Haut? Auch hier ein klares „JA“. 🙂

Nachfolgend stelle ich dir ein Produkt vor, das sich auch bei trockener Haut gut eignet: Artdeco Hydra Mineral Foundation.

Im Vergleich zu anderen Abdeckprodukten ist das mineralische Make up von Artdeco fest und daher viel einfacher und sparsamer anzuwenden. Außerdem bleibt die Kosmetiktasche und das Bad sauber, da kein loses Puder ausgeschüttet werden kann.

Das Puder eignet sich auch für trockene Haut, ohne ihr zusätzlich Feuchtigkeit zu entziehen. Auch Rötungen werden damit ganz gut abgedeckt. Deshalb lohnt sich dieses Mineralpuder auch bei trockener Haut.

Da die Dose nachgefüllt werden kann, kann je nach Jahreszeit der Puder-Farbton gewechselt werden, was ich persönlich sehr praktisch finde. Durch seine samtweiche Konsistenz lässt sich das Produkt wie die zweite Haut auftragen.

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN MINERALISCHEM UND HERKÖMMLICHEM MAKE-UP

Lohnt sich mineralisches Make-up

Mineral Make-Up ist sehr leicht. Es lässt sich gut mit der Haut verblenden und kann durch seine feine Textur Hautunreinheiten beinahe unsichtbar machen. Die Konsistenz von herkömmlichem Make-Up ist dagegen oftmals dicker und schwerer. Dementsprechend kann das Ergebnis weniger natürlich aussehen.

Die Basis von Mineralpuder ist ein loses Pulver. Es verteilt sich leicht und macht die Haut ebenmäßig. Die meisten herkömmlichen Abdeckprodukte sind jedoch flüssig. Die flüssige Konsistenz kann in die Poren eindringen und diese zusätzlich vergrößern. Außerdem sammelt sich das herkömmliche Make-Up gerne in den Fältchen kann dadurch die Hautmakel optisch verstärken.

Viele von euch kennen vermutlich das Problem, dass flüssiges Make-Up in Verbindung mit Wasser gerinnt und dadurch keinen ebenmäßigen Teint mehr erzielen kann. Anders verhält es sich mit dem mineralischen Make-Up, da dieses wasserfest ist und sich gewissermaßen mit der Haut verbindet. Deswegen kann es nicht so einfach verschmiert werden.

Auch bei den Inhaltsstoffen der verschiedenen Make-Up-Typen gibt es einige Unterschiede. Zwar enthalten beide Bismuth Oxychlorid, das zu allergischen Reaktionen führen kann. Dennoch ist Mineral Make-up auch in diesem Fall vorzuziehen, da es generell weniger von dem Inhaltsstoff enthält als die meisten herkömmlichen Abdeckprodukte.

Insofern ist vor allem für diejenigen, die empfindliche Haut haben, mineralbasiertes Make-up wärmstens zu empfehlen. Bei natürlichem Mineral Make-up (auf diese Unterscheidung kommen wir gleich) wird sogar ganz auf Bismuth Oxychlorid verzichtet.

In herkömmlichen Abdeckprodukten findet man unter Umständen auch mineralische Inhaltsstoffe. Der große Teil der Inhaltstoffe besteht jedoch aus synthetischen Farb- und Duftstoffen, Öl, Talk und Alkohol. All das kann die Poren verstopfen, die Haut austrocknen und sogar allergische Reaktionen hervorrufen.

Ein weiterer Unterschied, der einem vielleicht nicht sofort bewusst wird, ist das lange Haltbarkeitsdatum von Mineral Make-up. Das mineralische Make-up enthält weniger Flüssigkeit und Inhaltsstoffe, die das Wachstum von Bakterien begünstigen. Deswegen kann eine Haltbarkeit von bis zu drei Jahren erreicht werden. Im Vergleich dazu hält herkömmliches Make-up oft nur einige Monate bis hin zu einem Jahr.

NATÜRLICHES VS. SYNTHETISCHES MINERALISCHES MAKE-UP

Synthetisches Mineral Makeup

Es ist ganz wichtig zu wissen, dass es mineralisches Make-up in zwei verschiedenen Varianten gibt: 100% natürlich oder mit synthetischen Inhalts- und Konservierungsstoffen.

Das herkömmliche Mineral Make-up enthält oft den künstlichen Mineralstoff Bismuth Oxychlorid. Dieser Stoff ist nicht gerade hautfreundlich und kann zu Hautrötungen führen. Deshalb sollte er so weit es geht vermieden werden.

Im Gegensatz hierzu wird bei natürlichem Mineral Make-up auf die künstlichen Wirkstoffe komplett verzichtet. Deshalb wird dieser Makeup-Typ auch oft als organisches Make-up bezeichnet, da es ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen zusammengesetzt ist.

Die Basis von natürlichem Mineral Make-Up ist pflanzlich und ohne Pestizide, Insektizide oder Herbizide.

In anderen Makeup-Typen sind in vielen Fällen zweifelhafte Inhaltsstoffe wie Mineralöl, Wachs oder Konservierungsmittel enthalten. Auch Talk und Maisstärke kommen bei herkömmlichen Produkten vor, die bei organischem Mineral Make-Up nicht angewendet werden.

Natürliche Inhaltsstoffe haben einen positiven Einfluss auf die Haut. Pflanzliche Öle und Shea- oder Kokosbutter versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit. Aloe Vera und Kamille haben eine beruhigende Wirkung. Vitamine machen die Haut gesund und frisch.

Durch die genannten Inhaltsstoffe und den Zusatz von Mineralien ist das organische Mineral Make-Up auch sehr gut für empfindliche Haut geeignet.


MEINE 3 MINERAL-MAKEUP-PRODUKTEMPFEHLUNGEN:

Vorschau Produkt Bewertung Preis
Artdeco Make-up Gesicht Hydra Mineral Compact Foundation Nr. 60 1 Stk. Artdeco Make-up Gesicht Hydra Mineral Compact Foundation Nr. 60 1 Stk. 9 Bewertungen 37,98 EUR
Age Attraction Wonder Pearls Mineralpuder Nr. 3 - Inhalt 7 Gr Age Attraction Wonder Pearls Mineralpuder Nr. 3 – Inhalt 7 Gr 3 Bewertungen 39,90 EUR
Mineral Make up Foundation vegan Makeup Puder – Einzigartige 4 in 1 MF4 Schattierung, 100% natürlich multipurpose volle Abdeckung für alle Hauttypen – Foundation, Concealer, Puder & Sonnenschutz in einer 9g Dose Mineral Make up Foundation vegan Makeup Puder – Einzigartige 4 in 1 MF4 Schattierung, 100%… 82 Bewertungen 34,95 EUR

VOR- UND NACHTEILE VON MINERAL MAKE-UP

Die folgenden Vor- und Nachteile betreffen alle Arten von mineralischen Abdeckprodukten. Es handelt sich also um positive und negative Aspekte, die auf Mineral Make-Up im Generellen zutreffen.

Vorteile:

  • Mineral Make-Up absorbiert Fett, da das feine Pulver, das in Mineral Make-Up enthalten ist, überschüssiges Öl aufnimmt. Die Inhaltsstoffe befinden sich auf der Hautoberfläche, ziehen jedoch nicht ein, wodurch ein schöner gleichmäßiger Look für den ganzen Tag erzielt wird. Dadurch werden weder Poren verstopft noch gelangen Stoffe des Make-ups in den Körper.
  • Das Gewicht von mineralischem Puder ist so gering, dass man oft das Gefühl hat, überhaupt kein Make-Up zu tragen. Es gibt der Haut die Möglichkeit zu atmen. Gewöhnliches Make-Up hinterlässt dagegen oft ein schweres Gefühl auf der Haut und lässt sie dadurch nicht ganz so frisch erscheinen.
  • Mineral Make-Up wird sowohl von Dermatologen als auch Schönheitsplastikern empfohlen. Es eignet sich demnach hervorragend für die Anwendung nach chemischen Peelings, Mikrodermabrasion, Microneedling sowie nach Laserbehandlungen. Die enthaltenen Mineralien haben einen kühlenden Effekt und fördern das Heilen der Haut.
  • Die meisten Mineral Make-Ups enthalten Zinkoxid und Titandioxid. Diese Inhaltsstoffe haben eine reflektierende und abweisende Funktion gegenüber den UV-Strahlen. Deshalb hat Mineral Make-up für gewöhnlich einen Lichtschutzfaktor von mindestens 15. Dadurch wird die Haut auf natürliche Weise geschützt und das Risiko von ihrem frühzeitigem Altern reduziert.
  • Mineralisches Make-Up hält lange und das bezieht sich nicht nur auf das Haltbarkeitsdatum. Es bleibt auch lange auf der Haut. Das bedeutet, dass man es nicht so oft auffrischen muss. Außerdem ist meist nur eine relativ geringe Menge des Produktes notwendig, um Farbe auf die Haut zu bringen und sie zu schützen.
  • Mineral Make-Up ist hypoallergen. Die meisten dieser Abdeckprodukte sind frei von Silikonen, Duftstoffen, zweifelhaften Chemikalien, Reispulver und Farbstoffen. Aus diesem Grund kann es jeder verwenden – auch wenn man übermäßig trockene oder sehr empfindliche Haut hat.
  • Mineralisches Make-Up lässt sich ganz einfach gleichmäßig auftragen. Da die Konsistenz sehr leicht ist, bröckelt es nicht und bildet auch keine Risse.
  • Mineralbasierte Abdeckprodukte haben oft heilende Wirkung auf die Haut. Sie besänftigen irritierte Haut und vermindert Rötungen im Gesicht. Insofern sind sie auch bei schlimmer Akne, Rosazea, Hautallergien oder Ekzemen zu bevorzugen.
  • Das Auftragen von Mineralpuder ist sehr einfach. Mithilfe eines Pinsels oder eines Beautyblenders kann es sehr unkompliziert und schnell aufgetragen werden.
  • Mineral Make-Up reflektiert Licht. Dadurch werden Fältchen und schlaffe Haut reduziert und der Alterungsprozess der Haut verlangsamt.

Nachteile von mineralischem Make-up:

  • Die Farbe von Mineral Make-Up ist spürbar heller als die Farbe von vergleichbaren gewöhnlichen Abdeckprodukten. Es liegt vor allem daran, dass die meisten Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sind. Deswegen ist es für einen dunkleren Hauttyp manchmal schwer, den passenden Farbton zu finden.
  • Mineral Make-Up ist generell etwas teurer als herkömmliches Make-Up. Allerdings gibt es auch Marken, die eine günstigere Variante mit ähnlichen Inhaltsstoffen anbieten.
  • Mineral Make-Up sorgt oftmals für Unordnung im Bad oder in der Kosmetiktasche. Bei falscher Anwendung kann es schon mal vorkommen, dass das Make-Up-Pulver überall verteilt wird. Deswegen sollte man beim Auftragen vorsichtiger agieren, bis man sich daran gewöhnt hat.
  • Da es noch keine Richtlinien dafür gibt, was in einem mineralischen Make-Up enthalten sein muss, kann jedes Produkt, das Mineralien enthält, als Mineral Make-Up ausgeschildert werden. Und das auch wenn es nebenbei viele nicht ganz natürliche Inhaltsstoffe enthält.

MEIN FAZIT

Mineral Makeup Vorteile

  • Das herkömmliche Make-Up wird oftmals als mineralisches Make-Up verkauft, obwohl es mit dem echten Mineral Make-up eigentlich nicht viel gemeinsam hat. Insofern kann nur die INCI-Liste Aufschluss darüber geben, ob das Produkt auch das hält, was die Verpackung verspricht.
  • Das mineralische Make-Up gibt es in zwei Varianten: mit natürlichen Mineralstoffen oder mit teilweise synthetischen Inhaltsstoffen. Dabei ist das organische Mineral Make-Up viel besser zur Haut, da es ausschließlich aus natürlichen Inhaltsstoffen besteht.
  • Unabhängig vom Typ, ist das mineralische Make-up grundsätzlich frei von Konservierungsstoffen und anderen hautbelastenden Stoffen.
  • Im Gegensatz zu herkömmlichen Abdeckprodukten hat das mineralische Make-up eine viel leichtere Textur. Der Vorteil dabei ist, dass die Haut nicht verstopft wird und ganz natürlich bleibt. Außerdem eignet sich das Mineral Make-Up gut für einen Badeurlaub, da es wasserfest ist und nebenbei noch einen natürlichen Sonnenschutz bietet.

 

(337) 302-1817

Für die Pflege der Haut muss nicht nur gecremt werden. Es gibt fünf natürliche Nahrungsmittel, die dich garantiert schöner machen. Hier die köstlichen Beauty-Booster – und ihre Wirkung.

Mit bis zu zwei Quadratmetern Flächen und 10 Kilogramm Gewicht ist die Haut das größte Organ unseres Körpers. Damit sie ihre Funktionen als Schutzschicht, Regulator des Wasserhaushalts und der Temperatur, sowie der Sinneswahrnehmung und Kommunikation erfüllen kann, ist die Pflege der Haut wichtig. Auch von innen. Beauty-Food halt. Getreu dem Motto – du bist, was du isst – kann man an ihr auch unser Essverhalten ablesen. Wir zeigen, mit welchen Produkten und Nährstoffen du deiner Haut zu mehr Ausstrahlung verhilfst.

1. VERSORGE DICH MIT ANTIOXIDANTIEN

Freie Radikale können die Membran unserer Zellen dauerhaft schädigen. Antioxidantien schützen nicht nur unsere Gesundheit, sondern sorgen auch für ein gutes Aussehen. Die Pflanzenstoffe schützen Ihre Zellen, indem sie freie Radikale fangen und so unter anderem Krebs und vorzeitige Hautalterung vorbeugen.

  • Vitamin C hilft bei der Kollagenbildung. Das Protein wirkt hautstraffend und vermindert die Faltenbildung. Besonders viel Vitamin C ist in Grapefruits, Kiwis, Pflaumen, roter Paprika, Brokkoli und allen Arten von Beeren enthalten.
  • Beta Carotin unterstützt die Gewebebildung und- reparatur und dient als natürlicher Sonnenschutz von innen. Vor allem Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, Spinat, Aprikosen und grüne Paprika enthalten das Pro-Vitamin A.
  • Vitamin E schützt die Zellmembranen und beugt UV-Schäden der Haut vor. Um genügend Vitamin E zu sich zu nehmen, muss man nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Enthalten ist es in Vollkornprodukten, Nüssen und Samen.

    2. ENTSCHEIDE DICH FÜR GESUNDE FETTE

Gesunde Ernährung

Essentielle Fettsäuren halten die Zellmembranen stabil und gesund. Durch sie gelangen wichtige Nährstoffe ins Innere der Zelle und Schadstoffe hinaus. Verzichte also nicht gänzlich auf Fett, sondern lege den Fokus auf gesunde Fette. Enthalten sind diese unter anderem in Avocados, Nüssen und Samen. Außerdem enthalten diese Lebensmittel zusätzlich eine Portion Vitamin E.

Omega-3-Fettsäuren haben einen vielseitigen Gesundheitsschutz: Sie vermindern den oxidativen Stress und senken somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Enthalten sind die essentiellen Fettsäuren in fettigen Fischen, wie Lachs und Sardinen, sowie in Walnüssen, Leinsamen und Rapsöl. Kaltgepresste Öle wie Raps- oder Olivenöl enthalten zudem die meisten Nährstoffe.

3. SCHRÄNKE DEINEN ZUCKERKONSUM EIN

Naschen, Süßes, Süßigkeiten, Gummibärchen, Zucker, Kalorien

Zucker und zu viel Stärke aus Weißmehlprodukten können das Kollagen in der Haut angreifen. Die so genannte Glykierung ist das Ergebnis einer endogenen, spontanen Reaktion zwischen den Zuckermolekülen, die ins Blut und in die Hautfasern (Kollagen und Elastin) transportiert werden. Sie verursacht eine Verhärtung und Verschlechterung des Stützgewebes und schädigt die Hautfasern. Die Haut verliert nach und nach ihre Elastizität und Spannkraft und Falten werden an der Oberfläche sichtbar.

  • Halte den Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln wie Keksen, Kuchen und Süßigkeiten besonders niedrig.
  • Auch Weißmehlprodukte sollten nur in Maßen genossen werden. Setze lieber auf vollwertige Kohlenhydrate, die in Obst, Gemüse, Bohnen und Vollkornprodukten enthalten sind. Sie haben nicht nur einen hohen Anti-Aging-Effekt, sondern sorgen für eine zusätzliche Portion Ballaststoffe.

4. SORGE FÜR EIN GUTES EIWEISS-POLSTER

Ernährung und Muskelaufbau

Unsere Haut besteht zum großen Teil aus Proteinen. Allerdings können die nicht durch die äußere Hautschicht aufgenommen und in die unteren Schichten transportiert werden. Deshalb ist für eine gesunde Haut eine Versorgung von innen besonders wichtig.

Hervorragende Proteinquellen sind Fisch, Eier, Geflügelfleisch, wie auch fettarme Milchprodukte. Die tägliche Menge an Eiweiß sollte im Schnitt 0,8 bis 1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten. Für manche Sportler kann der Bedarf allerdings etwas höher ausfallen, die Obergrenze liegt hier bei 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Diabetiker und Menschen mit einer Niereninsuffizienz sollten darauf achten, nicht zu viel Eiweiß zu sich zu nehmen, da Abbauprodukte von Eiweiß, wie z. B. Harnstoff, über unsere Niere ausgeschieden werden.

5. TRINKE AUSREICHEND

Flüssigkeit ist das A und O für eine gesunde und schöne Haut. Sie hält sie feucht und ebenmäßig und hilft dem Körper, giftige Stoffe auszuschwemmen.

  • Grüner Tee enthält entzündungshemmende Stoffe und schützt somit die Zellmembran. Wissenschaftler erforschen gerade die hautkrebssenkende Wirkung von Grünem Tee. Halte die Kalorienzufuhr niedrig, indem du weitgehend auf Zucker verzichtest.
  • Wasser ist das Lebenselixier unserer Zellen. 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag solltest du auf jeden Fall zu dir nehmen. Damit lieferst du deinem Körper das Medium (Wasser), das er für alle Stoffwechsel- und Ausscheidungsvorgänge benötigt.

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Aloe Vera ist allseits bekannt – Aber was wissen Sie über die richtige Anwendung, um die gesamte Aloe Vera-Wirkung auszuschöpfen?

DIE REICHHALTIGKEIT VON ALOE VERA

Aloe Vera ist eine Pflanze aus der Familie der Liliengewächse und wird als «schmackhaft» bezeichnet, weil ihre Blätter saftgetränkt, sowie reich an Nährstoffen und Polysacchariden sind: Mit circa 80 cm Länge und bis zu 10 cm Breite sind sie diejenigen, die das berüchtigte Aloe-Vera-Gel beherbergen. Diese Pflanze, die halbwegs als Wüstenpflanze zählt und in heißen sowie trockenen Gebieten wächst, wird seit Ewigkeiten sowohl in der Medizin gegen Verbrennungen als auch in der Kosmetik verwendet. Ähnlich einer Kaktuspflanze besteht Aloe Vera aus 99% Wasser und profitiert zudem von einer kraftvollen Zusammensetzung aus 200 Komponenten ( 12 Vitamine, 20 Mineralien, 18 Aminosäuren, Enzyme, Proteine). Diese Kombination macht sie zu einer der wirkstoffreichsten Pflanzen der Welt! Verwendet im puren Zustand (gekauft in einem Bioladen oder zuhause in einem Topf gezüchtet) klebt das Aloe-Vera-Gel an der Haut und fühlt sich beim Auftragen sehr unangenehm an. Daher sollten Sie eher zu Pflegeprodukten auf Basis von Aloe Vera greifen!

ALOE-VERA-WIRKUNG AUF DER HAUT

Das Aloe-Vera-Gel ist wegen seiner zahlreichen Vorzüge für die Haut sehr beliebt in der Kosmetik und wird als Wirkstoff für Tages- und Nachtpflegen, Feuchtigkeitscremes, Seren und Körpermilche verwendet:
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Beruhigende Aloe-Vera-Wirkung: Aloe Vera wirkt besänftigend bei Hautirritationen und Entzündungen (wie z.B. Sonnenbrände) sowie lindernd bei Juckreiz und Insektenstichen.
– Reinigende Aloe-Vera-Wirkung: Dank der Enzyme hat das Aloe-Vera-Gel einen leichten Peeling-Effekt und befreit die Epidermis von abgestorbenen Hautpartikeln, wodurch die Haut besser atmen kann, für eine bessere Durchblutung gesorgt wird und die Haut sich besser regenerieren kann.
– Ausgleichende Aloe-Vera-Wirkung: Mithilfe eines ähnlichem pH-Werts wie dem der Haut hält das Aloe-Vera-Gel das natürliche Gleichgewicht der Haut bei und gleicht einen aus der Reihe tanzenden pH-Wert augenblicklich wieder aus.
– Wundheilende Aloe Vera-Wirkung: Die Anwendung von Aloe Vera regt die Zellerneuerung der Haut an, wodurch die Wundheilung schneller eintreten kann.
– Anti-Aging-Wirkung: Das Gel verfügt über straffende Eigenschaften und regt die Kollagen- sowie Hyaluronsäure-Synthese an, wodurch die ersten Falten hinausgezögert werden.
– Schützende Aloe-Vera-Wirkung: Selbst wenn das Aloe-Vera-Gel schnell einwirkt, hinterlässt es einen Feuchtigkeitsfilm, der die Haut vor Wind, Salz und Schmutz schützt

ALOE VERA FÜR DIE HAUT – 100% FEUCHTIGKEIT

Gesunde Haut bedeutet, ihr ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen. Das Aloe-Vera-Gel deckt dieses Grundbedürfnis dank seiner wasserhaltigen Zusammensetzung ab, die reich an Mineralien und Vitaminen ist. Bedenken Sie, dass Aloe Vera eine Wüstenpflanze ist und Wasser in ihren Blättern speichern muss, um ihre Feuchtigkeit zu bewahren und zu überleben. Mit der Haut läuft es ganz ähnlich ab! Das Aloe-Vera-Gel soll der Haut Feuchtigkeit zuführen und sie bis in die Tiefen nähren: Das Aloe-Vera-Gel durchdringt die Epidermis problemlos, um die Leder- und die Unterhaut mit Nährstoffen zu versorgen, kann jedoch auch Feuchtigkeit konservieren, um Wasserverlust und Verdunsten vorzubeugen. Das hat das Gel dem Gehalt an Poly- und Monosacchariden zu verdanken, sowie Wasser zurückhaltenden Zuckern. So wird es möglich, der Haut auf lange Sicht Feuchtigkeit zuzuführen.

Im Test: Wie gut ist Mineral-Make-up?

Die australische Marke “Nude by Nature” produziert mineralisches Make-up. Concealer, Foundation und Rouge im Test.

“Australiens Mineral Make-up Marke Nr.1”. Mit diesem Satz wirbt die Marke “Nude By Nature” gerade fleißig in Österreich und Deutschland, wo die Naturprodukte seit Kurzem erhältlich sind. Wenn Puder, Foundation oder Rouge als Mineral-Make-up bezeichnet werden, bedeutet das eigentlich “nur”, dass sie aus natürlichen Grundstoffen zusammengesetzt sind.

“Nude by Nature” hat sich auf Mineral-Produkte spezialisiert, die das Hautbild verschönern – und zwar in zweierlei Hinsicht. Die Kosmetika sollen einen ebenmäßigen Teint erzeugen und zugleich die Haut mit Vitalstoffen pflegen.

Alle Angebote kommen ohne Parfum und synthetische Konservierungs- und chemische Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone, Bismuth, Sulfate und Siloxane aus. Das Unternehmen verzichtet auf Tierversuche.

Cashmere Pressed Blush

Getestet wurde die Farbe “Desert Rose” und “Soft Coral”. Letztere hat meinem hellen Teint besser entsprochen. Mit dem kleinen und sehr handlichen Kabuki Pinsel kann das Rouge zu jeder Zeit – vorzugsweise am Morgen in der U-Bahn – und in jeder Situation schnell aufgetragen werden. Das Ergebnis ist überraschend natürlich und leicht pudrig. Darin enthaltene Mikropartikel sind lichtreflektierend, was der Haut ein leichtes Strahlen verleiht. Durch die intensiven Farben ist aber Vorsicht bei der Menge angesagt. Wer davor auch mit Bronzer arbeitet, dem reichen kleinste Tupfen des Kaschmir-Rouges, das sich tatsächlich sehr seidig anfühlt und mit dem Pinsel ganz fein verteilt wird. Praktisch ist der integrierte Spiegel in der eleganten Dose. Perfekt als täglicher Begleiter.

Kosten: 25,95 Euro
Punkte 9 von 10

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Radiant Loose Powder Foundation

Auch jemand, der mit losem Puder keine Erfahrung hat, kann leicht mit dieser Loose Powder Foundation umgehen. Den Pinsel in das Puder tauchen, mit der Farbe nach oben drehen und in den gesamten Pinsel “einschütteln”. Danach zart über das gesamte Gesicht gehen. Tipp: Von der obersten Stirn-Mitte am Haaransatz auf den Wangenknochen und dann auf die Kinnpartie eine 3 malen. Der Teint wirkt sofort frischer, die Haut fühlt sich seidig an, hat ein leichtes Strahlen und trocknet den Tag über nicht aus, obwohl weiße Tonerde den öligen Film auf der Haut absorbiert. Bei der Farbauswahl muss man allerdings ganz genau auswählen, sonst sieht das Ergebnis vor allem bei zu dunklen Tönen nicht zufriedenstellend aus. Einen wirklichen Weichzeichner-Effekt, der die Poren kleiner aussehen lässt, hat die Foundation mit LSF 15 nicht. Dafür sieht man nicht übermalt und natürlich gebräunt aus.

Kosten: 28,95 Euro
Punkte 8 von 10

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Perfecting Concealer

Der “Perfecting Concealer” wird in der Farbe “Shell Beige” getestet. Die cremige Textur fühlt sich angenehm auf den Fingern und unter dem Auge an. Die Farbe lässt sich gut verteilen, allerdings ist sie auch kurz etwas klebrig, bevor sie trocknet. In den kleinen Fältchen setzt sich die Farbe nicht ab – ein Problem bei vielen anderen Abdeckcremen. Halten tut der Concealer fast den ganzen Tag einwandfrei. Die kleine Packungsgröße im Reiseformat ist ideal, um die Tube immer in der Tasche dabei zu haben. Mit Sheabutter, Vitamin E und Jojoba soll der Concealer auch pflegen und geschwollene Augen beruhigen.

Wie gut ist Aloe vera für die Haut?

Sonnenbrand, Neurodermitis oder Schuppenflechte – Aloe vera ist bei Hautproblemen im Dauereinsatz. Was sagen Studien: Einschmieren oder zum in die Haare schmieren?

Auch wenn Aloe vera ein Inhaltsstoff zahlreicher Kosmetikprodukte ist – ein Nachweis für eine medizinische Wirkung ist das jedoch noch nicht. Den können nur wissenschaftliche Studien erbringen.

Aloe vera – enttäuschende Studienlage

2012 hat sich ein australisches Forschungsteam auf die Suche nach Studien-Belegen für eine Wirksamkeit bei der Wundheilung gemacht. Die Ergebnisse waren eher enttäuschend: In Summe lässt sich nicht sagen, ob Aloe vera hier helfen kann. Das Forschungsteam fand zwar mehrere Studien zu frischen Wunden durch Verbrennungen, Schnitte oder Operationen sowie zu schwer heilenden Geschwüren. Da diese Studien jedoch mangelhaft durchgeführt worden waren, sind sie kaum aussagekräftig. Dasselbe trifft auch auf neuere Studien zu, die seit 2012 veröffentlicht wurden.

Noch magerer sieht es bei Neurodermitis aus. Für diese Hauterkrankung ist die Wirkung von Aloe vera bisher gar nicht in klinischen Studien untersucht worden. Ob die grün-fleischige Pflanze eine Hoffnung für Neurodermitis-Betroffene sein kann, ist gänzlich unklar.

Aloe vera bei Schuppenflechte?

Es finden sich immerhin einige Studien, die den Nutzen von Aloe vera bei Schuppenflechte (Psoriasis) untersucht haben. Diese Studien entsprechen zumindest den Grundanforderungen an aussagekräftige, wissenschaftliche Arbeiten. Leider jedoch widersprechen sich deren Ergebnisse stark, daher lässt sich nicht sagen, ob Aloe Vera tatsächlich etwas gegen Schuppenflechte ausrichten kann.

Schuppenflechte betrifft zumeist Erwachsene. Die Erkrankung verläuft in Schüben, das Hautbild kann sich spontan verbessern, aber auch plötzlich wieder schlechter werden. Schuppenflechte gilt bislang als nicht heilbar. Die Symptome werden im ersten Schritt mit feuchtigkeitsspendenden Salben bekämpft, dazu kommen Kortikoid-, Retionoid- und Vitamin D Präparate; wenn das nicht hilft, kann eine Kombination aus Licht- und Badetherapie versucht werden. Mehr Information finden Sie auf den Seiten von Gesundheitsinformation.de des deutschen IQWIG-Instituts.

Die Studien im Detail

Ob Aloe vera die Heilung von Wunden verbessern kann, ist bereits in mehreren Studien untersucht worden. Ein australisches Forschungsteam durchforstete wissenschaftliche Publikationsdatenbanken nach allen Studien dazu und fasste die Ergebnisse in einer systematischen Übersichtsarbeit zusammen.

Zu Schuppenflechte haben die Forscher insgesamt drei randomisiert-kontrollierte, klinische Studien gefunden, die die Wirksamkeit von Aloe vera als Einzelwirkstoff untersucht haben. Auch wenn darin jeweils nur zwischen 40 und 80 Probanden untersucht wurden, wären sie prinzipiell von ausreichender Qualität, um aussagekräftig zu sein. Die Ergebnisse sind jedoch widersprüchlich. In einer der Studien schnitt Aloe vera besser ab als ein wirkstoffloses Gel, in einer anderen war Aloe vera sogar gleich wirksam wie ein oft verwendetes, Kortison-ähnliches Mittel. In der dritten Untersuchung wirkte Aloe vera jedoch sogar schlechter als ein wirkstoffloses Scheinpräparat. Für mehr Klarheit sind auf jeden Fall weitere Studien notwendig.

Für eine andere systematische Übersichtsarbeit über Aloe vera zur Wundheilung hat eine Wissenschaftsgruppe alle relevanten Studien zusammengefasst. Bis zum Jahr 2011 konnte sie sieben Studien ausfindig machen. In einer eigenen Suche haben wir vier neuere Studien gefunden, die seitdem publiziert worden sind. Keine dieser Studien ist jedoch von ausreichender wissenschaftlicher Qualität, um eine Aussage zu erlauben. Untersucht haben die analysierten Studien ein breites Repertoire an Wunden, etwa frische Wunden durch Verbrennungen, Schnitte oder Operationen, Analfissuiren sowie schwer heilende Geschwüre. Ob Aloe vera die Wundheilung beschleunigen kann, müssen dennoch zukünftige, besser durchgeführte Studien zeigen.

Frauen mit reiner Haut essen diese 6 Dinge

Sie wollen eine gesunde, reine und strahlende Haut? Das Geheimnis liegt in diesen Lebensmitteln!

Hin und wieder scheint es, als wäre es ein Ding der Unmöglichkeit, eine schöne, gesunde und reine Haut zu bekommen. Wenn auch Sie schon erfolglos nahezu alles von Gesichtscremes über –masken bis hin zu professionellen Gesichtsbehandlungen ausprobiert haben, sollten Sie mal ein Auge auf Ihre Ernährung werfen. Denn: Die Dinge, die Sie zu sich nehmen, sind der Schlüssel für ein klares Hautbild. Damit unsere Haut so aussieht wie wir das wünschen, benötigt sie wertvolle Nährstoffe. Klingt logisch, oder?

Diese Lebensmittel sind das Geheimnis reiner Haut:

1. Omega-3-Fettsäuren

Lebensmittel mit Omega-3-Fettsäuren sind nicht nur gut für Ihren Körper und helfen bei Diäten, sondern sind auch für Ihr Hautbild essentiell. Um Hautentzündungen (wie Akne) entgegenzuwirken, helfen Omega-3-Fettsäuren ungemein. Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise in Leinsamenöl, Lachs, Chia Samen, Sojabohnen oder Spinat enthalten.

2. Antioxidantien

Auch Antioxidantien helfen der Haut, sich zu regenerieren und vor allem sie zu entgiften. Noch dazu verhindern sie die Produktion von entzündeten Hautzellen und Toxinen. Rundum tun Antioxidantien nur gutes für Ihre Haut. Besonders viele Antioxidantien sind enthalten in Goji Beeren, Heidelbeeren, dunkler Schokolade, Pekannüssen und Artischocken.

3. Vitamin A

Für eine gesunde Hautzellproduktion und vor allem für einen ausgiebigen Schutz vor Infektionen sorgt Vitamin A. Durch den Verzehr von Vitamin-A-haltigen Lebensmitteln stärken Sie Ihre Hautbarriere und schützen sie vor Reizstoffen, die unreine Haut begünstigen. Auch fettige Haut kann mit Hilfe von Vitamin A bekämpft werden. Vitamin A nehmen Sie über beispielsweise Süßkartoffeln, Karotten, grünes Blattgemüse, Aprikosen und Kürbis zu sich.

4. Vitamin C

Gegen Rötungen und Hautzellschäden wirkt Vitamin C. Außerdem fördert es die Produktion von Kollagen und stärkt somit das Bindegewebe. Durch die Aufnahme von Vitamin C kann eine neue, gesunde Hautschicht gebildet werden und beispielsweise Akne-Narben bekämpfen. Besonders viel Vitamin C finden Sie in Orangen, Paprika, Kohl, Rosenkohl und Brokkoli.

Außerdem: 8 Dinge, die Menschen mit schöner Haut jeden Tag tun.

5. Vitamin E

Auch Vitamin E gilt als Hautregenerator. Es hilft beispielsweise dabei, Narben verblassen zu lassen und auch dunkle Hautflecken zu kaschieren. Zudem unterstützt es das gesamte Gewebe. Vitamin E ist enthalten in Mandeln, Avocado, Brokkoli oder Oliven.

6. Wasser

So simpel es auch klingen mag: Das schlimmste für Ihre Haut wäre, wenn Sie zu wenig trinken. Sie wird trocken, da Sie nicht mehr optimal funktionieren kann und die Zellen nicht mehr ausreichend versorgt werden. Wasser allein wird zwar keine Akne-Erkrankung bekämpfen, es hilft allerdings dabei, die Haut von giftigen Stoffen zu befreien. Mindestens zwei Liter Wasser am Tag sind sehr wichtig!

Vermeiden:

Um eine reine, gesunde und schöne Haut mit tollem Teint zu erlangen, ist letztlich auch der Verzicht nötig. Zucker und Alkohol sind Gegner einer schönen Haut. Zucker kann Entzündungen begünstigen und beispielsweise Akne verschlimmern. Alkohol hingegen ist deshalb schädlich, weil es dem Körper Wasser entzieht und Dehydrierung die Folge sein kann.

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Du bist, was du isst, so lautet ein bekanntes Sprichwort – und da ist viel Wahres dran. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung spiegelt sich in einem gesunden Hautbild wieder. Doch worauf sollten Sie achten, um durch die Ernährung positive Effekte für eine schöne Haut zu erzielen?

Wussten Sie schon?

Die Haut ist das größte Organ und zugleich die Schutzhülle des Körpers nach außen. Sie übernimmt viele Funktionen – sie reguliert beispielsweise die Körpertemperatur und den Flüssigkeitshaushalt, schützt vor zu starker Sonneneinstrahlung, wehrt Eindringlinge wie Krankheitskeime ab. Zudem ist sie am Stoffwechsel mitbeteiligt, indem sie für die körpereigene Bildung von Vitamin D sorgt.

Die Haut, das Spiegelbild der Gesundheit

Unreinheiten oder andere Hauterscheinungen sind häufig Zeichen für eine ungesunde Lebensführung. Besonders schädlich wirken sich

  • Rauchen,
  • Alkoholkonsum oder
  • intensive Sonnenbäder

auf die Haut aus. Um das empfindliche Organ nicht zu belasten, sollte zudem auf extreme Hungerkuren verzichtet werden. Diese können dazu führen, dass die Haut stark austrocknet und anfängt zu schuppen. Sie verliert in der Folge an Elastizität und der Teint wirkt blass.

Gesunde Lebensmittel für eine schöne Haut.

Natürliche Lebensmittel für schöne Haut

Neben der Körperpflege sind eine gesunde Ernährung und die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen eine wichtige Voraussetzung für eine schöne Haut. Sie reagiert äußerst sensibel auf Ernährungsveränderungen. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehört eine regelmäßige Zufuhr von

  • Eiweiß,
  • Fett,
  • Vitaminen,
  • Mineralstoffen und
  • viel Flüssigkeit,

damit die Schutzfunktion der Haut erhalten bleibt. Hautschäden durch Mangelerscheinungen werden somit vorgebeugt und das äußere Erscheinungsbild zum Strahlen gebracht.

Wasser regt den Stoffwechsel an

Durch das natürliche Schwitzen scheidet die Haut täglich mindestens einen halben Liter Flüssigkeit aus. Eine ausreichende Wasserversorgung ist deshalb auch für den Stoffwechsel der Haut äußerst wichtig. Der menschliche Organismus benötigt täglich anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit. Dies beugt unter anderem dem Austrocknen und Erschlaffen der Haut vor. Besonders gesund ist es mit

  • Wasser,
  • ungesüßtem Tee oder
  • stark verdünnter Saftschorle

seinen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Wenn Sie Mineralwasser trinken, versorgen Sie Ihren Körper gleichzeitig mit Elektrolyten.

Fett für mehr Elastizität

Es gibt gesättigte und ungesättigte Fette, die unterschiedliche Wirkungen auf die Haut haben. Erstere kommen in tierischen Produkten vor, letztere vorwiegend in pflanzlichen Ölen, Nüssen oder Samen. Die Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren ist besonders wichtig, denn sie fördern die Flexibilität der Zellmembrane und somit den Zellstoffwechsel, der für eine gesunde Haut unverzichtbar ist.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) wirken sich positiv auf trockene, aber auch auf fettige und zur Unreinheit neigende Haut aus. Der Grund: Sie verflüssigen den Talg der Haut und erleichtern seine Ausscheidung. Für die Haut ist Linolsäure daher ein wichtiger Nährstoff. Er findet sich in Sonnenblumenöl und anderen Pflanzenölen wie beispielsweise Raps- oder Maiskeimöl.

Tipp: Besonders gesund ist Linolensäure (Omega-3-Fettsäure, nicht zu verwechseln mit Linolsäure), die reichhaltig in Fischsorten wie Hering, Makrele oder Lachs enthalten ist. Die Omega-3-Fettsäure stärkt nicht nur das Immunsystem, sondern wirkt sich gleichzeitig positiv auf das Hautbild aus. Es macht die Haut geschmeidig, wirkt entzündungshemmend und schützt sie vor UV-Schädigungen.

Aber auch die gemäßigte Aufnahme von gesättigten Fettsäuren hat einen nützlichen Effekt. Sie sorgen dafür, dass ein schützender Film auf der Haut entsteht, der den Wasserverlust über das Schwitzen verringert. Jede Fettsäure hat somit eine sinnvolle Wirkung. Mangelerscheinungen zeigen sich in Form von geröteter und schuppiger Haut.

Eiweiß für feste und elastische Haut

Die Festigkeit der Haut wird durch die einzelnen lebenswichtigen Aminosäuren gesichert, die in den Eiweißen (Proteinen) enthalten sind. Diese Proteine sind Bestandteile von Enzymen, Hormonen, Antikörpern, Zellen und Trägersubstanz des Erbmaterials. Von den Aminosäuren sind acht essenziell, das bedeutet, dass der Mensch diese nicht selbst herstellen kann, sondern über die Nahrung aufgenommen werden müssen.

Zum Wachstum und zur Wiederherstellung von Gewebe werden ständig Proteine benötigt. Mangelerscheinungen zeigen sich beispielsweise durch ein erschlafftes Bindegewebe (Dellen auf der Haut, Cellulite). Eine ausgewogene Eiweißversorgung gehört daher zur gesunden Ernährung dazu. Es findet sich unter anderem in Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Soja.

Vitamine halten den Stoffwechsel aufrecht

Damit die Haut gesund bleibt, ist ein funktionierender Stoffwechsel wichtig. Dafür benötigt der Körper Nährstoffe, die sich in verschiedenen Vitaminen finden. Ein wichtiger Bestandteil für die Kollagenbildung ist Vitamin C. Es strafft die Haut und vermindert somit die Faltenbildung. Dieses Vitamin findet sich in vielen Obst- und Gemüsesorten.

Zur Hautregeneration spielt Vitamin A, das aus pflanzlichem Beta-Carotin gewonnen wird, eine wichtige Rolle. Es regt die Zellerneuerung an, fördert die Elastizität der Haut und ist ein natürlicher Sonnenschutz.

Pantothensäure, auch als Vitamin B5 bekannt, ist wichtig für die Wundheilung und verhindert die Entstehung rauer und schuppiger Haut. Ebenso wie Vitamin C, fängt es die schädlichen freien Radikale ab und schützt so die Zellen. Es ist vor allem in Karotten, Süßkartoffeln oder Spinat enthalten.

Vitamin E stärkt das Bindegewebe und reguliert den Feuchtigkeitshaushalt. Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und kaltgepresste Öle sind reich an Vitamin E.

Straffe Haut durch die Zufuhr wichtiger Mineralstoffe

Damit Wunden besser heilen, braucht die Haut Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Zink. Ersteres ist in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten. Eisen und Zink dagegen sind vor allem in Fleisch und Milchprodukten zu finden. Bei Mangelerscheinungenkönnen Symptome wie

  • blasse Haut,
  • Haarausfall oder
  • brüchige Haare auftreten.

Eine ausreichende Eisenversorgung sichert den Sauerstofftransport im Blut. Kalzium benötigen die Hautzellen zur Stärkung. Es findet sich vor allem in Milchprodukten. Kommt es zu einer Mangelerscheinung führt dies zu schuppiger Haut und die Fingernägel werden brüchig. Kieselsäure (Silizium), das in Hülsenfrüchten enthalten ist, kräftigt das Bindegewebe, die Haut, Nägel und Haare.

Weniger Zucker für eine glatte Haut

Zu viele Zuckermoleküle (Kohlenhydrate), wie sie beispielsweise in Süßigkeiten und Weißmehlprodukten enthalten sind, können der Haut schaden. Die Zuckermoleküle werden aus dem Blut in die Hautfasern transportiert, verhärten das Stützgewebe und schädigen die Zellen auf diese Weise. Die Haut verliert an Spannkraft und wird schneller faltig. Der Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel sollte deshalb niedrig gehalten werden. Stattdessen sollten Sie auf vollwertige Kohlenhydrate zurückgreifen wie sie in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten sind. Diese Lebensmittel helfen dabei, die Haut straff zu erhalten und sorgen so für einen natürlichen Anti-Aging-Effekt.